Portepee
Jemanden beim Portepee fassen: jemanden dahingehend beeinflussen, daß er dasjenige tut, was Ehr- und Verantwortungsgefühl verlangen. Eigentlich ›Jemanden bei seiner Offiziersehre packen‹.
   Jemand fühlt sich aufs Portepee getreten: jemand fühlt sich in seiner Ehre verletzt. Französisch ›la porte-épée‹ meinte einstmals das Degengehenk der Offiziere und wurde in Deutschland die Bezeichnung für die silberne oder goldene Quaste am Degen als Abzeichen des Offiziers (bis 1945).

Das Wörterbuch der Idiome. 2013.

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  • Portepee — (franz. porte épée), silberne oder goldene Degenquaste der Offiziere, P. Unteroffiziere (Rangstufen der Feldwebel [s. d.] und Fähnriche [s. d.]) und obern Staatsbeamten. Die wollene Säbelquaste der Unteroffiziere etc. und Unterbeamten heißt… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Portepee — (frz.), Faustriemen (s.d.) aus Silber oder Goldgeflecht, von Offizieren, Portepeeunteroffizieren (Feldwebel, Wachtmeister, Vizewachtmeister, Fähnriche, Oberfeuerwerker, Deckoffiziere der Marine), Sanitätsoffizieren und höhern Beamten am …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Portepee — Portepee,das:⇨Troddel …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • Portepée — Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (Literatur, Webseiten oder Einzelnachweisen) versehen. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst gelöscht. Hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und… …   Deutsch Wikipedia

  • Portepee — Säbel mit Portepee Das Portepee (frz. porte épée „Degentrage, Degengehenk“), insbesondere in der Schweiz auch Schlagband genannt, war ursprünglich eine um Griff und Bügel einer Hiebwaffe und das Handgelenk des Kämpfers geschlungene Schlaufe, die… …   Deutsch Wikipedia

  • Portepee — Port|e|pee auch: Por|te|pee 〈n. 15〉 Riemen od. Band mit Quaste am Degen od. Säbel (des Offiziers od. Unteroffiziers); →a. Unteroffizier [<frz. porte épée „Degengehenk“ <porter „tragen“ + épée „Schwert, Degen“] * * * Por|t|e|pee [pɔrte pe: ] …   Universal-Lexikon

  • Portepee — Portepeen 1.jnamPortepeefassen(packen)=anjdsEhr undPflichtgefühlappellieren.Das»Portepee«warim18.Jh.dasStandesabzeichenderOffiziere.Seitdem19.Jh. 2.sichnichtamPortepeefassenlassen=keineEinmischung(Kränkung)dulden.Seitdem19.Jh …   Wörterbuch der deutschen Umgangssprache

  • Portepee — Por|te|pee* das; s, s <aus fr. porte épée »Degengehenk« zu porte (vgl. ↑Portechaise) u. épée »Degen, Schwert«> (früher) [silberne od. goldene] Quaste am Degen, Säbel od. Dolch (eines Offiziers od. Unteroffiziers vom Feldwebel an); jmdn.… …   Das große Fremdwörterbuch

  • Portepee — Port|e|pee auch: Por|te|pee 〈n.; Gen.: s, Pl.: s〉 Riemen od. Band mit Quaste am Degen od. Säbel (des Offiziers od. Unteroffiziers) [Etym.: <frz. porteépée »Degengehenk« <porter »tragen« + épée »Degen, Schwert«] …   Lexikalische Deutsches Wörterbuch

  • Portepee — Por|t|e|pee [pɔrte... ], das; s, s (früher für Degen , Säbelquaste) …   Die deutsche Rechtschreibung

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