Schutt


Schutt
Etwas in Schutt und Asche legen: eine Sache total vernichten. Die Zwillingsformel verdeutlicht die vehemente Zerstörung, indem sie betont, daß sowohl Erschütterung (Erdbeben, Bomben und Granaten) als auch Feuer eine Sache (Haus, Stadt) vernichtet haben. Die Wendung wurde besonders in Kriegszeiten als Drohung dem Gegner gegenüber gebraucht, sein Land völlig verwüsten zu wollen. In älterer Zeit verwendete man dafür auch die Formeln ›Schutt und Staub‹ oder ›Schutt und Trümmer‹.

Das Wörterbuch der Idiome. 2013.

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  • Schütt — oder Schuett ist der Familienname folgender Personen: Bernd Schütt (* 1961), Oberst des Heeres der Bundeswehr und seit September 2010 Kommandeur der Panzerlehrbrigade 9 Eberhard Schuett Wetschky (* 1937), deutscher Politikwissenschaftler Eduard… …   Deutsch Wikipedia

  • Schutt — ist eine größere Anhäufung von durch Verwitterung und Erosion entstandenen kantigen Steinen, also Gesteinsbruchstücken. Schutt ist nach DIN 4022 größer als 63 mm, allgemein zumindest größer als 2 mm[1] (Psephite). Großmaterial nennt man …   Deutsch Wikipedia

  • Schutt [1] — Schutt, lockere, aus meist eckigen Bruchstücken von harten Gesteinen bestehende Gesteinsmassen am Fuß Heiler Abhänge (Gehängeschutt). Hier häufen sich die durch Verwitterung der Felsen (Granit, Gneis, Porphyr, Basalt u.s.w., Sandsteine,… …   Lexikon der gesamten Technik

  • Schütt — Schütt, 1) (Große S., magyar. Csallóköz, spr. tschállōkös) Donauinsel in Ungarn, wird vom Hauptarm der Donau und einem 1 km unterhalb Preßburg links abzweigenden Nebenarm derselben (Neuhäusler oder Kleine Donau) gebildet, erstreckt sich bis… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Schutt [2] — Schutt (Bauschutt, Geröll), ein aus Steinen, Mörtel und Brocken gebildetes Gemenge, das beim Abbruch alter Gebäude oder beim Neubau entsteht und öfter zur Auffüllung der Gewölbe und Balkenlage des Gebäudes benutzt wird. Für diese Zwecke darf aber …   Lexikon der gesamten Technik

  • Schütt — Schütt, schütt macht der Fink. – Kirchhofer, 274; Tobler, 123 …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Schutt — Schutt, 1) Überbleibsel von Steinen, Sand, Kalk u. Erde, welche beim Bauen entstanden sind, von alten niedergerissenen Gebäuden gewonnen u. zur Unterlage der Fußbodenbreter gebraucht werden; 2) so viel Malz, als zu einem Gebräude Bier nöthig ist; …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Schütt — (Csalló Köz, d.i. die trügerische Insel, so genannt von den häufigen Überschwemmungen), zwei von Donauarmen gebildete Inseln in Ungarn: 1) Große S., gebildet von dem Hauptstrom der Donau u. dem 1/4 Stunde unterhalb Presburg links abgehenden… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Schütt — Schütt, zwei Donauinseln in Ungarn. Große S., ungar. Czalló Köz, 90 km lg., 15 30 km br., gehört zu den Komitaten Preßburg und Komorn; Kleine S., ungar. Sziget Köz, 45 km lg., zu Wieselburg und Raab; beide sehr fruchtbar und stark bevölkert …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Schütt — Schütt, Name. von 2 ungar. Donauinseln; die große S., ungar. Csallo Köz, ist 12 M. lang, 2–4 M. breit, außerordentlich fruchtbar, liegt zwischen Preßburg und Komorn; die kleine S., 6 Meil. lang, sehr schmal, dem mittleren Theile der großen S.… …   Herders Conversations-Lexikon

  • Schutt — Sm std. (15. Jh.) Stammwort. Rückbildung zu schütten. Zunächst für Aufschüttungen bei Befestigungen, Anschwemmungen u. dgl., erst nachträglich für Trümmer, Abfall . Schotter. ✎ Röhrich 3 (1992), 1422f. deutsch s. schütten …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache


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