Strandkanone
Besoffen wie eine Strandkanone (Strandhaubitze), im Niederdeutschen auch adjektivisch als ›strandkanonenvoll‹ gebräuchlich, ist eine Verstärkung des redensartlichen Vergleichs: ›Er säuft wie eine Kanone‹. Ähnlich schon im 18. Jarhundert: ›Sein Kanönchen ist geladen‹; trinken.

Das Wörterbuch der Idiome. 2013.

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  • Strandkanone — Strandkanonef vollwieeineStrandkanone=volltrunken.Parallelzu⇨Strandhaubitze.Seitdemausgehenden19.Jh …   Wörterbuch der deutschen Umgangssprache

  • Blau sein wie ein Veilchen \(auch: wie eine Frostbeule, wie eine Strandhaubitze, wie eine Strandkanone, wie (zehn)tausend Mann, wie ein Eckhaus\) — Blau sein wie ein Veilchen (auch: wie eine Frostbeule, wie eine Strandhaubitze, wie eine Strandkanone, wie [zehn]tausend Mann, wie ein Eckhaus)   Die scherzhaften Vergleiche und Übersteigerungen sollen den hohen Grad der Trunkenheit ausdrücken.… …   Universal-Lexikon

  • Kanone — Das ist unter aller Kanone: unter aller Kritik, schlecht, wertlos, unter dem Strich, unter aller Sau, spottet jeder Beschreibung. Während Kanone = Geschütz aus italienisch cannone, d.i. die Vergrößerungsform von canna = Rohr, abgeleitet ist,… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • trinken — Die redensartlichen Wendungen für trinken und die Folgen des Trinkens sind unerschöpflich. Kein anderes Redensarten Feld zeigt so sehr die metaphorische Kraft der Volkssprache, einen solchen Reichtum von Anschauungsweisen, immer neue… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • Granat(e) — In einem Lustspiel von Heinrich Clauren (1817) begegnet die Wendung »Wahrscheinlich andern ehrlichen Leuten die Uhren in tausend Granaten zu zerschlagen«. Ob dieser Vergleich und ebenso die Redensart zu tausend Granatstückchen (Granatbißchen)… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • voll — Jemanden nicht für (ganz) voll nehmen: ihn nicht ernst nehmen, nicht für vernünftig genug halten, seine Zurechnungsfähigkeit bezweifeln. Vielleicht stammt dieser Ausdruck aus der Münzkunde: eine Münze war dann nicht vollgültig, wenn sie den… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • blau — blau: Das altgerm. Farbadjektiv mhd. blā, ahd. blāo, niederl. blauw, aengl. *blæ̅w (in blæ̅hæ̅wen »hellblau«), schwed. blå ist z. B. eng verwandt mit lat. flavus »goldgelb, blond« und gehört mit anderen verwandten Wörtern zu der unter ↑ Belche… …   Das Herkunftswörterbuch

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