Brot
Die Wertschätzung des Brotes gehört zu den am tiefsten verwurzelten Volksanschauungen. Sie hat sich bis in unsere unmittelbare Gegenwart erhalten. In der Umgangssprache steht ›Brot‹ noch immer stellvertretend für Nahrung und Lebensunterhalt, wie schon in der Bitte des Vaterunsers ›Unser täglich Brot gib uns heute‹. Damit symbolisiert Brot alles, was mit der materiellen Existenz zu tun hat. Broterzeugung ist gleichbedeutend mit der menschlichen Arbeit schlechthin. Da seit Menschengedenken Arbeit mit Geld entlohnt wird, steht ›Brot‹ stellvertretend auch für Geld: irgendwo ›Verdient man seine Brötchen‹. Arbeitnehmer haben einen ›Brötchengeber‹ – früher nannte man das einen ›Brotherrn‹. Man spricht von ›Broterwerb‹, ›Brotberuf‹ oder einem ›Brotstudium‹. Eine ›Brotlose Kunst‹ ist eine Tätigkeit, die nichts einbringt.
   Die Abhängigkeit vom Brotherrn kritisiert das Sprichwort ›Wes Brot ich eß, dess' Lied ich sing.‹ Mit Recht folgert darum das Sprichwort: ›Brot mit fremdem Messer geschnitten schmeckt nicht gut.‹
   Wenn in der reimgebundenen Volkspoesie – im Lied ebenso wie im Sprichwort – auf ›Brot‹ so oft die Worte ›Tod‹, ›Not‹ oder ›rot‹ sich reimen, so sind das nicht nur zufällige Allerweltsreime, sondern gleichfalls existenzielle Grundbegriffe: ›Hat man Brot, so ist keine Not‹; ›Bei schwarzem Brot leidet man nicht Noth‹; ›Besser hartes Brot als leiden Not‹; ›Brot macht Backen rot‹; ›Am Brot ißt man sich nicht den Tod‹; ›Salz und Brot macht Wangen rot‹.
   Die Formel ›Wasser und Brot‹ meint die Grundbedürfnisse des Menschen, die selbst der Strafgefangene noch zu beanspruchen hat; er ist ›Eingesperrt bei Wasser und Brot‹.
   Allerdings bringen Sprichwörter auch zum Ausdruck, daß Brot eben nur Grundnahrungsmittel ist. Luxus ist alles, was mehr als Brot ist. Interessant sind in dieser Hinsicht die Parodien des Bibelwortes
   Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,
   man streicht auch Butter drauf.
Oder:
   Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,
   es muß noch was dazwischen sein.
Einem zum Brote verhelfen: ihm Arbeit und damit eine Verdienstmöglichkeit geben; auch {\i Einem Brot geben (verschaffen).
   Einem das Brot in die Hand geben}: seine Existenz begründen helfen, ihm eine sichere und bequeme Ausgangsposition schaffen; vgl. französisch ›mettre le pain à la main de quelqu'un‹.
   Dagegen bedeutet Einem Brot geben, wenn er keine Zähne mehr hat: ihm erst dann helfen, wenn es zu spät ist, wenn er für einen Neuanfang keine Kraft mehr besitzt.
   Brot genug, aber keine Zähne (haben) sagt man von einem reichen Kranken oder Geizhals; vgl. italienisch ›Son acerbi tormenti haver del pane ed esser senza denti‹. Ein Sprichwort aus dem 13. Jahrhundert meint schon: ›Auch wo der Zahn fehlt, hat man Brot zur Not‹.
   Sein gutes Brot haben: sein gutes Auskommen haben, eine Arbeit verrichten, die etwas einbringt. Im Rheinland heißt es: ›Dem geht es Brot nit op‹: er ist reich, oder: ›Dem sin Brot es gebacke‹: er hat ein sicheres Einkommen: vgl. französisch ›Il a du pain cuit‹. Ähnlich niederdeutsch: ›He heft Brot on Tobrot‹: Es geht ihm gut. Unter Zubrot versteht man Fleisch, Butter usw.
   Das Gegenteil meinen die Redensarten: Das bringt (trägt) kein Brot ins Haus (in die Küche), vgl. lateinisch ›Non est de pane lucrando‹, und Dabei ist kein trocken Brot zu verdienen, vgl. niederländisch ›Daar is geen droog brood aan te verdienen‹. Schleswig- Holsteinisch: ›Dor kannst ni dat dröge Brood bi verdenen‹; desgleichen: ›Dor kann ik mi keen Brood för köpen‹: von einem bloßen Dankeschön habe ich nichts.
   Die Feststellung Er findet überall sein Brot charakterisiert einen geschickten und fleißigen Menschen; vgl. französisch ›Il sait son pain manger‹. Niederdeutsch: ›Mi wart äwerall Brot jebacke‹: Ich finde überall Arbeit. Anders im Niederdeutschen: ›Et ward äwerall Brot jebacke‹: Es ist überall dasselbe, so auch pfälzisch: ›'s werd iwerall Brot geback‹.
   Ums (liebe) Brot arbeiten (müssen): nur gegen Verköstigung, ohne Lohn oder Gewinn.
   Nicht das liebe Brot zu essen haben: das Notwendigste entbehren müssen. Diese Redensart ist schon bei Agricola belegt (Nr. 707): »Er hatt nicht das liebe brot zu essen. / Das brot / darumb wir bitten im Vatter vnser / hatt die gnade vber alle speise / auff erden / daß es niemant muede wirt / wieuil man auch sein neusset / so ma doch sonst alles dings / vberdrussig vñ muede wirt / wie wir wissen Alles fleyschs / alle lust aller speise / wie guet sie auch ymmermer sey / wirt ma sat / des brots aber nit. Zue dem / so wirt von Christo im Vatter vnser / da wir vnser narung vnd alles wz / zum eusserlichen leben des mensche / dienet / von Gott bitten / alleyn des brots gedacht«. Vergleiche. auch niederländisch ›Hij heeft niet dat lieve brood te eten‹. Ähnlich schleswig-holsteinisch: ›He hett nich das dröge Brood‹; er lebt sehr dürftig, ebenso: ›Een Dag Brood mit Water, den annern Water mit Brood‹.
   Eine Steigerung enthält der redensartliche Vergleich Aussehen, als ob man nicht das Brot über Nacht hätte: der Mangel und die Sorgen haben das Aussehen des Hungrigen verändert. Auch: Die haben keinen Bissen, nicht ein Stücklein Brot (im Haus): Sie sind in Not, sind arm.
   Jemand kann mehr als Brot essen: er besitzt geheime Kräfte, ist der Magie kundig, er weiß sein Brot auch zu verdienen, er ist sehr klug; schleswig-holsteinisch: ›He kann mehr as Brood eten‹: er kann hexen. Bei dieser Redensart zeigt sich, daß der ursprüngliche Sinn, etwas von der ›schwarzen Kunst‹ zu verstehen, in der städtischen Umgangssprache verlorengegangen ist und nur noch auf dem Lande bekannt ist. Daß er früher allgemein verständlich war, beweist eine Textstelle aus Gottfried Kellers ›Grünem Heinrich‹ (III, Kapitel 14): »Die blitzartige Schnelligkeit, mit welcher der Zufall spielte ... brachte den Eindruck hervor, wie wenn die rosige Bankhalterin mehr als Brot essen könne, das heißt geheimnisvoller Künste mächtig wäre«. Die Feststellung Dazu gehört mehr als Brot essen meint: es ist eine große Schwierigkeit zu überwinden, die besondere Kräfte beansprucht und mehr als normale Anforderungen stellt. Vergleiche. lateinisch ›Ultra peram sapit‹ und französisch ›Il fait plus que son pain manger‹.
   Im Schwäbischen heißt es dann ironisch: ›Der ist g'scheid, der kann mehr als Brot essen, er ißt d'Wecke ung'schält‹.
   Etwas stets zum Brote essen müssen: alle Tage dieselben Vorwürfe anhören müssen; pfälzisch: ›Das krie ich jede Daag ufs Brot geschmeert‹: Das wird mir alle Tage vorgehalten. Schon bei Fischart heißt es im ›Ehezuchtbüchlein‹ von 1578 ähnlich: »und wo sie eyn wenig eynen argwon wider sie schöpfen, müssen sie täglich auf dem Brot essen, wie sie von ihnen zu ehren und gut sint kommen«. Ähnlich bei Grimmelshausen: »Daß ihm diesen Fund sein Weib alle Tag mit Merrettig und Senff auf dem Brot zu essen gab«, d.h., er mußte die peinliche Geschichte immer wieder hören (›Courage‹, Kapitel 24). Heute sagt man auch dafür Etwas aufs (Butter-)Brot geschmiert (gestrichen) bekommen; vgl. mecklenburgisch ›He givt mi dat up't Brod to eten‹ und niederländisch ›Hij geeft het hem op zijn brood‹.
   Das Brot im Schweiße seines Angesichts essen müssen: sich sehr darum mühen müssen, ist eine biblische Redensart und bezieht sich auf Gen 3, 19; vgl. französisch ›gagner son pain à la sueur de son front (Stirn)‹. Ähnliche Bedeutung hat die Feststellung Das ist ein sauer Bissen Brot: es ist sehr schwer verdient; rheinisch ›En hat en hart Steeck Brot gess‹: Es ist ihm schlecht ergangen; vgl. niederländisch ›Het is een zuur stukje brood‹ und französisch ›C'est du pain dur‹
(veraltet).
   Das bittere Brot der Verbannung essen müssen bezieht sich auf Shakespeares ›König Richard II.‹, III, 2: »Eating the bitter bread of banishment«.
   Sein Brot mit Tränen essen (müssen): viel Kummer erleiden, ist biblischer Herkunft: »Du speisest sie mit Tränenbrot und tränkest sie mit einem großen Krug voller Tränen« (Ps 80,6) und Ps 102,10: »Denn ich esse Asche wie Brot und mische meinen Trank mit Tränen«.
   Goethe läßt in ›Wilhelm Meisters Lehrjahren‹ (2,13: ›Theatralische Sendung‹) den Harfner in seinem Lied klagen:
   Wer nie sein Brot mit Tränen aß,
   Wer nie die kummervollen Nächte
   Auf seinem Bette weinend saß,
   Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte.
Als vielzitierte Verse sind diese auch parodiert worden als:
   Wer nie sein Brot im Bette aß,
   (der) weiß nicht, wie (die) Krümel pieken.
Es ist falsch Brot: es ist nur eine vorgetäuschte Freundschaft.
   Schon viel fremdes Brot gegessen haben: bereits weit in der Welt herumgekommen sein und in der Fremde viele Erfahrungen gemacht haben. Dasselbe meint die Wendung Er hat von mehr als einem Brote gegessen; vgl. französisch ›Il a mangé de plus d'un pain‹ (veraltet). Er ißt sein eigen Brot: er ist nicht von anderen abhängig; vgl. niederländisch ›Hij eet zijn eigen brood‹; dagegen schwäbisch: ›Der hat noch kein fremdes Brot geschmeckt‹, Eigenbrötler, eigen.
   Er ißt sein Brot nicht trocken: er ist reich und kann sich etwas gönnen. Er ist ans Brot gewöhnt: es besteht kein Grund zur Sorge, daß er nicht wiederkommt. Er ist's, der das Brot austeilt: von ihm kommen alle Wohltaten, er verdient die Dankbarkeit.
   Brot in den kalten Ofen schieben (im kalten Ofen backen wollen) ist die Umschreibung für ein törichtes Beginnen, eine vergebliche Arbeit; vgl. lateinisch ›In frigidum furnum panes immittere‹ und niederländisch ›Hij steekt brood in een kouden oven‹.
   Das Brot ist schon im Ofen: die Angelegenheit ist in Angriff genommen worden, eine Sache steht vor der Vollendung; vgl. niederländisch ›Het brood is er al weêr in den oven geschoten‹. Wenn man dagegen sieht, daß noch keine Anstalten getroffen sind, heißt es bremisch: ›Daar is nog kien Brood up backet‹: Es sind noch keine Vorbereitungen gemacht oder Kosten für eine Sache verschwendet.
   Im Schwäbischen heißt es von einem Übereifrigen, Voreiligen: ›Er will immer vor d'Brot in'n Ofe‹.
   Einem das letzte Brot backen: sein Ende steht nahe bevor; Ihm ist sein Brot gebacken: er wird bald sterben; auch: er wird der Strafe nicht entgehen. ›Einem das letzte Brot backen oder geben‹ kann auch die Henkersmahlzeit bedeuten; vgl. ›Einem den Brotappetit für immer nehmen‹: ihn hinrichten; französisch: ›On lui fait passer le goût du pain‹. Ähnlich: Jemandem vom Brote helfen: ihn heimlich umbringen.
   In der Oberpfalz sagt man: ›Sitzt òin das Dàud af dar Zunga, hoad ma's letzt Bràud geßn‹ und von einem Verstorbenen heißt es im Rheinland: ›De hät ke Brot mih nüdig‹; Sein Brot ist bald aufgegessen: er ist bereits über seine besten Jahre hinaus. Für einen Bissen Brot durchs Feuer gehen: um des Essens willen alles tun; vgl. niederländisch ›Om een stuk brood zou men hem door een vuur jagen‹.
   Etwas für ein Stück Brot hingeben: sehr wohlfeil verkaufen; vgl. lateinisch ›Frusto panis‹. Französisch ›donner quelque chose pour une bouchée de pain‹; vgl. ›Linsengericht‹. Auch Sebastian Brant warnt bereits davor:
   Der thut nicht recht, wer bei Gericht
   nach Freundschaft und nach Ansehn spricht,
   der selbst auch um den Bissen Brot
   Wahrheit und Recht zu lassen droht.
Das kostet nur ein Brot: es ist sehr billig. ›Brot‹ als Ausdruck für Wertloses oder Billiges begegnet bereits im ›Kudrun-Epos‹ (843,2): »Swaz si im ir dinges sageten, er ahte ez nicht ein brôt« und im ›Meier Helmbrecht‹ (V. 1796) heißt es sogar: »ê ich gaebe ein halbes brôt«: auch nur das Geringste.
   Einem das Brot vor dem Munde abschneiden (wegnehmen): jemanden um seinen Vorteil bringen, den er schon sicher zu haben glaubte. Bereits Geiler gebraucht die Redensart in seinem ›Narrenschiff‹ (24). Vgl. auch lateinisch ›Bolum e faucibus eripere‹; niederländisch ›Hij haalt hem het brood voor den neus weg‹ und französisch ›Oter à quelqu'un le pain de la bouche‹.
   Der Getäuschte sagt auch Das Brot ist mir aus den Zähnen gerissen worden; vgl. lateinisch ›Bolus ereptus e faucibus‹. Von einem Geizigen und Mißgünstigen heißt es auch mundartlich schwäbisch ›Dear tät oim's Bröckele Broat aus'm Maul, wenn'r könnt‹ und rheinisch ›De riß eenem et Brot us de Zäng (Zähnen)‹.
   Von dem Unzufriedenen und Habgierigen sagt man Es ist ihm kein Brot genug; vgl. englisch ›Would you have better bread than is made of wheat?‹
   Im Gegensatz dazu steht die Redensart: Sich das Brot vom Munde absparen; vgl. französisch ›s'ôter le pain de la bouche‹. Oft geschieht dies aufopfernd für andere (für die Ausbildung der Kinder), bisweilen aber auch um des eigenen Vorteils willen, um selbst voranzukommen, um sich größere Wünsche erfüllen zu können, Mund.
   Das Brot am Laden nehmen: aus Armut sehr wenig auf einmal kaufen können, auch: eine unordentliche Wirtschaft führen. Es ist Brot und Korb dahin: das gesamte Vermögen ist vergeudet. Bei den Alten war es Sitte, das Brot in Körben hereinzubringen; vgl. lateinisch ›Una cum canistro‹. Das Brot zum Korbe fressen: nach den liegenden Gütern (Korb = Haus usw.) auch die fahrende Habe, laufendes Einkommen oder ähnliches verprassen (vertilgen).
   Einem Brot bieten und Steine geben: einen arglistig täuschen, beruht auf Mt 7, 9: »Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete?« Vgl. lateinisch ›Melle litus gladius‹.
   In wohlwollender Ironisierung eines alten Geistlichen schreibt Theodor Fontane in Umkehrung des Bibelwortes (›Unwiederbringlich‹, Kapitel 8): »Mein alter, lieber Petersen, er schiebt immer die Bibel zurück und ist immer bei seinen Steinen und hat auch sonst die Neigung, die Steine für Brot zu geben.«
   Er hat Brot für Kuchen genommen: er hat sich täuschen lassen. Das Brot mit Füßen treten: Lebensnotwendiges verächtlich und frevelhaft verschwenden und vernichten; niederdeutsch ›He trett dat Brot met Feete‹: er mißachtet sein gutes Einkommen. Dagegen: Einem das Brot abtreten: jemandem auf die Fersen treten.
   Der Berliner sagt von einer Sache, die keinen Nachteil bringt, die nichts kostet: ›Dat frißt keen Brot‹; rheinisch: ›Dat friss mer ken Brot af‹: das verkaufe ich nicht; diese Liebhaberei verursacht keine Auslagen; vgl. französisch ›Cela ne mange pas de pain‹.
   Wenn das Brot verkehrt liegt, gebraucht man im Rheinland verschiedene Redensarten, wie die Karte zeigt.
   Kleine Brötchen backen: bescheiden sein, nach anfänglicher Großsprecherei plötzlich um Verzeihung bitten, kleinlaut werden.
• F.X.V. SCHÖNWERTH: Oberpfälzische Sprichwörter ›Brot‹ betreffend, in: Oberpfalz, 21 (Kallmünz 1927), S. 52; M. WÄHREN: Das Brot in den Stimmen der Völker (Bern o.J.); DERS.: Brot seit Jahrtausenden (Bern o.J.); F. ECKSTEIN: Artikel ›Brosamen‹ und ›Brot‹, in: Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens I, Spalte 1583-1659; H.E. JACOB: Sechstausend Jahre Brot (Hamburg 1954); J. FAVIÈRE und H. KLEIN (eds.): Notre pain quotidien (Musée Alsacien) (Straßburg 1976); D.R. MOSER: Artikel ›Brot‹, in: Enzyklopädie des Märchens II, Spalte 805-813; DERS.: Artikel ›Brotlegenden‹, in: ebd. II, Spalte 816-821; S.W. DE RACHEWILTZ: Brot im südlichen Tirol (o.O. [Meran] 3. Auflage 1983); R. RAU: Das tägliche Brot (Freiburg im Breisgau 1984); L. RÖHRICH: Das Brot in der Volksdichtung, in: Abdruckdienst Herder (masch.) (Freiburg im Breisgau 1984); W. ZIEHR: Le Pain (Paris 1985); H. EISELEN und M.R. SCHÄRER (Hrsg.): Brot und Not in der Kunst des 20. Jahrhunderts (Vevey 1986).
Wenn das Brot verkehrt liegt. Karte für Redensarten-Belege aus der Westeifel und der Nahegegend nach M. Zender, aus: A. Bach: Deutsche Volkskunde, 3. Auflage Heidelberg 1960, S. 394, Karte Nr. 46.

Das Wörterbuch der Idiome. 2013.

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